Moderne Schwertkunst – Bericht auf BR und 3sat

Liebe Mitglieder,

unsere kleine aber erfolgreiche Abteilung Moderne Schwertkunst hatte vor einem Jahr die Ehre und den Bayerischen Rundfunk zu Gast. Das Fernsehteam stattete der MSK einen Besuch im Training ab.

Gleich zweimal jetzt zur Wiesnzeit ist diese Reportage Bestandteil von lokalorientierten TV-Sendungen.

Erster Termin für die Ausstrahlung der liebevoll arrangierten „Geschichten aus dem Münchner Land – In der Mitte“ ist Samstag, 17. September 2016 um 16:15 Uhr im BR, also direkt im Anschluss an unseren Tag der offenen Tür.
Zweiter Termin ist Freitag, 30. September 2016 um 14:15 Uhr auf 3sat.

Für diejenigen, die ihn verpasst haben: Der Bericht ist auch in der Mediathek unter http://www.br.de/mediathek/video/in-der-mitte-102.html zu finden

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Filmaufnahmen im Training

Pressetext:

In der Autoschlange vor Aschheim steht man gerne im Stau – zumindest, wenn es sich um diejenige vor Bayerns einzigem Autokino handelt. Vor allem Pärchen genießen die Zweisamkeit und Ungestörtheit im Auto. Hans–Joachim Kunstmann vom Autokino Aschheim gibt einen Einblick in die Entstehung der Autokinos. Ein weiterer Erholungsort ist der Heimstettener See, besser bekannt als „Fidschi-See“. Doch woher hat der See seinen Spitznamen? Fußgänger rätseln im Film über die Entstehung des Kosenamens.

In Feldkirchen, wo einst der Flughafen München-Riem ansässig war, erinnern sich Luzia Beck und Erwin Huber, beide langjährige Bewohner von Feldkirchen, an die Zeit zurück, als aufgrund des damaligen Flughafens stündlich Flugzeuge über ihre Häuser flogen, starteten oder landeten. Die beiden denken an laute, aber auch an schöne Momente wie den Besuch der Concorde im Jahr 1983 zurück. Als am 17. Mai 1992 der Flughafen dann ins Erdinger Moos umzog, wurde dies mit einem Bürgerfest in Feldkirchen gefeiert.

Wer damals aufgrund des Fluglärms „irre“ wurde, der kam wahrscheinlich ins sogenannte „Irrenhaus“ in Haar. Heute befindet sich auf dem Gelände des Isar-Amper-Klinikums München-Ost ein Psychiatriemuseum. Im Münchner Heilig-Geist-Spital wurden früher Irre versorgt, später dann in Eglfing, wo sich die Nachfolgeeinrichtung bis heute noch befindet. Der damalige Patient, Oskar Maria Graf, der den Roman „Wir sind Gefangene“ verfasst hat, nimmt in seinem Buch Bezug auf seine Erlebnisse. Günter Goller vom Psychiatriemuseum Haar zeigt original Patientenzellen sowie Utensilien von früher und erklärt das damalige Verfahren mit Patienten. Ein schlimmes Ereignis im Film: In der Nazizeit wurden in der Heil- und Pflegeanstalt Haar 332 Kinder zu Tode gespritzt. Ebenfalls in Haar befindet sich die Kirche Sankt Raphael, die 1905 vom Erzbischof von München und Freising eingeweiht wurde und Elemente des Jugendstils sowie der Neuromanik enthält. In der Apsis thront Christus, der auf die Gläubigen blickt; auch die Orgel mit 26 Registern ist allemal sehenswert.

Südwestlich von Haar liegt Neubiberg, das mittlerweile über die Gemeinde hinaus bekannt ist für die 1973 gegründete Universität der Bundeswehr, die zur akademischen Ausbildung von Offizieren und Offiziersanwärtern gegründet wurde. Die Universität hat seit neuestem einen eigenen Pilotenstudiengang sowie einen Flugsimulator, an dem Studenten wie Dennis Machheit üben können. Sein Studienkollege Andrej Vogel erzählt im Film, warum er Pilot werden wollte; Professor Dr. Matthias Heinitz beschreibt, was man beim Fliegen alles können muss.

Nicht ums Fliegen, sondern ums Schwimmen geht es beim alljährlichen Entenrennen in Unterbiberg, das der Ortsverband der FDP bereits zum zwölften Mal ausgerichtet hat und bei dem die Kleinsten ihre Plastikenten bemalen können ehe diese ins Wasser gekippt werden. Auch bayerisch-türkische Töne erklingen im Ort, wenn die „Unterbiberger Hofmusik“, die bereits seit 20 Jahren existiert, ihr Repertoire zum Besten gibt. Franz Himpsl erklärt im Film, wie bayerische und türkische Klänge zusammenpassen.

Etwas ruppiger geht es in Hohenbrunn beim Sportverein TSV Hohenbrunn–Riemerling zu, wo die moderne Schwertkunst geübt wird. Sinaida Heckmaier, die gemeinsam mit zwei Freunden auf die Idee kam, aus dem Schwertkampf eine Wettkampfsportart zu machen, erklärt, was es mit der „Blutrinne“ im Schwert auf sich hat. Bei der allerersten Meisterschaft in ihrer Disziplin holten die Hohenbrunner im Jahr 2015 den Titel. Im Film kommt auch die dreifache Goldmedaillengewinnerin der Deutschen Meisterschaft zu Wort.

Ganz familiär werden in der Firma „Fesey“ in Riemerling, Gemeinde Hohenbrunn, bereits in der dritten Generation rote Flammenherzen hergestellt, die in den 60er, 70er und 80er Jahren die Verkaufsschlager auf Volksfesten waren. Hugo Seybold von der Firma „Fesey“ erzählt im Film von seiner Großmutter, die die Firma gegründet hat. Vom Osterhasen bis zum Nikolaus: Im Familienunternehmen werden alle Köstlichkeiten per Hand hergestellt.

Die Gemeinde Putzbrunn zeichnet unter andrem durch ihre zwei Kirchen aus, die beide Sankt Stephan heißen, doch auch die Firma Gore, die vor allem für das wasserdichte, aber dennoch atmungsaktive Gore-Tex-Gewebe weltweit bekannt ist, besitzt einen Standort in Putzbrunn.

Gleich in der Nachbarschaft von Putzbrunn liegt Grasbrunn. Im dortigen Ortsteil Keferloh wurde der Steinzeugkrug „Keferloher“ erfunden. Namensgeber für den Krug ist das Gut Keferloh. Dr. Florian Dering vom Stadtmuseum München weiß, inwiefern die Erfindung des „Keferlohers“ mit einem Viehmarkt zu tun hat und warum kein einziger Originalkrug mehr existiert. Eine große Anzahl neuerer Bierkrüge ist hingegen im „Bier- und Oktoberfestmuseum“ in München ausgestellt. Ebenfalls in Grasbrunn liegen Möschenfeld sowie Harthausen, wo die Finnin Arja Decker wohnt. Die Künstlerin webt und verarbeitet in ihrer Kunst auch Naturphänomene wie Polar- und Nordlichter aus ihrer finnischen Heimat.

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